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Was ist TPU?

Herkunft

TPU ist eine Abkürzung und steht für Thermoplastisches Polyurethan.

TPU wurde 1959 von BF Goodrich erfunden (jetzt unter dem Namen Lubrizol Advanced Materials zu finden).

Chemische Eigenschaften

Da wir jetzt die Herkunft von TPU mehr oder weniger geklärt haben, kommen wir jetzt mal zu seinen chemischen Eigenschaften.

TPU ist ein thermoplastisches Elastomer, das zur Polyurethan-Klasse von Kunststoffen gehört. Die Härte des TPU kann mit chemischen Zusätzen geändert werden, was zu einem Material führt, das von weich (gummiartig) bis hart (starrer Kunststoff) reicht. TPU ist in verschiedenen Farben sowie transparent erhältlich. Die Oberfläche kann glatt oder rau sein, um Halt zu bieten.

Physikalische Eigenschaften

Von der Chemie kommen wir jetzt zu Physik, TPU hat einige Eigenschaften, die für viele Einsatzgebiete nützlich sind.

Zuerst zu den Druckeigenschaften, TPU wird zwischen 200-230 Grad gedruckt und benötigt kein Heatbed, aber wenn ihr eins habt, stellt es auf 60-90 Grad ein.

TPU hat eine Dichte von 1,2 g pro cm³.

Die Flexibilität wird in verschiedene Shorestärken eingeteilt. Die Shoreskala beginnt mit Shore 00 0 zum Beispiel haben Gummibärchen einen Shorewert von Shore 00 10. Ein bisschen härter ist Shore A welches auch bei 0 beginnt.

Ein Gummiband hat zum Beispiel einen Shorewert von Shore A 20 und der härteste der Shorewerte ist Shore D. Shore D beginnt auch bei 0 und zum Beispiel ein Autoreifen hat einen Shorewert von Shore D 15 und ein Baustellenhelm hat einen Shorewert von Shore D 80.

Die kann man die verschiedenen Skalen vergleichen? Nehmen wir das Beispiel einen Autoreifen der ja einen Shorewert von Shore D 15 hat. Das wäre im Vergleich bei Shore A ein Wert von 70 und bei Shore 00 97.

Verwendung

Wir haben eben ein paar Beispiele genannt aber um noch mehr zu nennen sage euch die häufigsten Einsatzgebiete von flexiblen Filamenten wie TPU.

Diese werden meisten verwendet für Automobilteile, Haushaltsgeräte oder medizinische Geräte.